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Sexgespräche bringen Leidenschaft

Die erotische Konversation digitaler Art

Sexting ist ein Schachtelwort, das aus „Sex“ und „to texting“, dem englischen Wort für Nachrichtenschreiben, zusammengesetzt ist. Bei dieser Praxis werden Nachrichten ausgetauscht, die das jeweilige Gegenüber sexuell erregen sollen. Es handelt sich dabei um eine digitale Form des Dirty Talks bzw. um eine sexualisierte Art des Flirt Chats. Beweggründe für solche Konversationen können vielfältig sein. Es kann darum gehen, das Sexleben in der langjährigen Ehe aufzufrischen, eine Internetromanze zu intensivieren oder eine Fernbeziehung zu pflegen. Der Reiz besteht darin, die eigenen Fantasien zu verbalisieren und per Textnachricht an den jeweiligen Partner zu senden.

Das Entstehen der Lust

Die Lust beim Texten kann entstehen, wenn mit Doppeldeutigkeiten, vulgären Ausdrücken und Anspielungen gearbeitet wird. Die Erotik entwickelt sich, wenn beschrieben wird, was man gerne mit dem jeweiligen Gegenüber tun würde. Vorab sollte man darüber nachdenken, von welchen Fantasien man selbst sexuell angeregt wird. Wenn man selbst weiß, was man erotisch findet, dann kann man beginnen, diese Fantasien zu schildern. Hierbei muss es nicht bei kurzen Textnachrichten bleiben. Wenn man gerne schreibt, kann man längere Texte verfassen oder sogar eine Kurzgeschichte schreiben. Wichtig ist, dass man kreativ bleibt, neue Ausdrucksweisen findet und neue Bilder erschafft.

Die Kunst des Weglassens

Wenn man seinem Gegenüber detailliert beschreibt, was man gerne mit ihm tun würde, dann kann es sich ihre Fantasie gut vorstellen und ausmalen. Jedoch ist dabei zu bedenken, dass das Aufregende und das Verführerische in einer erotischen Konversation darin bestehen, dass mit Andeutungen gearbeitet wird, die nicht allzu präzise ausformuliert werden. Dadurch wird das sogenannte Kopfkino angeregt. Es sollte allerdings stets darauf geachtet werden, dass man realistisch bleibt. Absurde Szenarien und extreme Übertreibungen wirken eher lächerlich als erotisch.

Emojis als Geheimcodes

Wer das Sexting souverän beherrschen möchte, sollte über die internetüblichen Codierungen der verschiedenen Emojis wissen. Andernfalls kann es zu Peinlichkeiten und Missverständnissen kommen. Die Vagina bzw. der weibliche Po wird häufig mit einem Pfirsich dargestellt. Der Penis wird mit einer Aubergine codiert. Eine ausgestreckte Zunge wird versendet, wenn Oralsex gemeint ist. Drei Regentropfen bedeuten den männlichen Orgasmus und mit Melonen sind die weiblichen Brüste gemeint. Doch auch beim Versenden von Emojis sollte ein adäquates Maß eingehalten werden. Wenn zu viele Emojis benutzt werden, kann das aufgesetzt und albern wirken. Man sollte nie vergessen, dass ein gut platzierter Zwinkersmiley effektiver sein kann, als eine meterlange Aneinanderreihung von Emojis.

Risiken und Gefahren

Auf erotische Konversationen digitaler Art sollte man sich nur mit Personen einlassen, denen man ein hohes Maß an Vertrauen schenkt. Sonst kann aus einer Aktivität, die Spaß bringt und Freude macht, schnell ein Albtraum werden. Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass alle Nachrichten, die man versendet auch weitergeleitet werden können. Es können ebenso Screenshots erstellt werden, die veröffentlicht werden können oder gegen den Absender verwendet werden können. Nacktbilder sollten nur in den seltensten Fällen und mit Bedacht verschickt werden, wobei darauf geachtet werden sollte, dass individuelle Merkmale wie Tattoos und Muttermale unkenntlich gemacht werden oder auf dem Foto nicht sichtbar sind.

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